Guns n‘ Roses: Doch In This Lifetime!

Spontane Ideen, die spontan umgesetzt werden, sind mir die liebsten. Vor allem wenn es sich um Reisen zu Konzerten handelt. Noch besser wird es, wenn man das mit Leuten teilen kann, die man mag. Als Guns n‘ Roses im Herbst 2016 ihre „Not In This Lifetime!“-Europatournee verkündeten, war es gleich klar: Eine geeignete Stadt und eine noch bessere Konzert-Location zu finden, war oberste Priorität.

Das Ernst-Happel-Stadion in Wien? Nein, wer schon mal ein Konzert im Prater erlebt hat, weiß, dass die Akustik dort nicht die Beste ist. Nach kurzer Überlegung lag es auf der Hand: Wir fahren nach Imola! Bis auf die Tante, die fährt nach Monza…aber das ist eine andere Geschichte.

Imola, Autodromo Enzo e Dino Ferrari. Dieser Klang, wenn man diese sechs Wörter ausspricht, das muss der geeignete Ort sein, um dort die Gunners spielen zu sehen und zu hören. Imola, ein Ort der härtere Klänge gewohnt ist. AC/DC waren schließlich auch schon da.

Mit Imola verbindet man als sportaffiner Mensch auch traurige Erinnerungen: Ende April/Anfang Mai 1994 erlebte die Formel 1 dort eines ihrer schwärzesten Wochenenden, als der österreichische Pilot Roland Ratzenberger im Qualifying zum Großen Preis von San Marino tödlich verunglückte.

Nur einen Tag später ließ der vielleicht beste Fahrer aller Zeiten, aber mit Sicherheit der charismatischste  – Ayrton Senna – in der legendären Tamburello-Kurve sein Leben. Ob sich ein Besuch bei der Gedenk-Statue des Brasilianers ausgehen wird, ist fraglich, bei dem Trubel, der in und um Imola am 10. Juni herrschen wird. Rund 90.000 Musikliebhaber werden erwartet.

Wir werden auf jeden Fall die Curva Rivazza heimsuchen, dort befindet sich nämlich das Konzert-Gelände. Aber schon die Hinfahrt wird zu einem besonderen Erlebnis. Die Anreise als Teil des (Kurz-)Urlaubs zu planen, ist ein guter Tipp: Einfach mal von der Autobahn abfahren, Pausen einlegen, wunderbare Orte bestaunen. Die Fahrt nach Imola wird so zu einem wahren Alpe-Adria-Erlebnis. Ins CC geben wir quasi Chioggia  und Comacchio, die uns unser Reise-Onkel auf seine Art näher bringen wird. Zu viel wird an dieser Stelle aber noch nicht verraten. Ein Reisebericht folgt, das ist klar.

Eins ist jetzt schon sicher: Wenn das Intro von „Welcome To The Jungle!“ ertönt, gibt’s Gunslhaut-Alarm…

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