Geballte Leidenschaft: Die Ferlacher Mädchen geben niemals auf

Der SC Ferlach hat in den letzten Jahren eine unglaubliche Handball-Euphorie in der südlichsten Stadt Österreichs ausgelöst.

Dank der guten Auftritte der Herren in der spusu Handball Liga Austria – kurz HLA – ist der wohl härteste Mannschaftssport der Welt in der Büchsenmacherstadt zu einem sportlichen und vor allem auch gesellschaftlichen Ereignis geworden.

Durch die vielen Erfolge finden immer mehr Kinder und Jugendliche den Weg zum Handball. Auch, weil der Verein Nachmittagsbetreuungsstunden in den Volksschulen in Ferlach und der näheren Umgebung installiert hat, die ausgebildete Trainer des SC Ferlach  – allen voran Dino Poje – abhalten.

Dass aktuell vor allem die Damen in der Bundesliga für Furore sorgen, unterstreicht welch gute Arbeit von den Vereinsverantwortlichen um Obmann Walter Perkounig jun. und Sektionsleiter Ulf Ebner mit all den Trainerinnen und Trainern in der seit 1964 bestehenden Sektion (hier geht’s zur Sektionsgeschichte) geleistet wird.

Nachwuchs als sportliches Kapital

Das große Potential des Sport Clubs besteht im heimischen Nachwuchs. Und Nachwuchssorgen brauchen auch die Damen nicht haben, wie SüdSehnSucht bei einem Besuch in der Viktringer Ballspielhalle feststellen kann. Das ist der einzig richtige Weg, die Identifikation mit dem eigenen Stadtverein soll von Klein vorangetrieben werden.

Denn wie heißt es so schön auf der offiziellen Website des SCF: „Es gibt kaum ein Haus in Ferlach, für deren Bewohner der SC Ferlach nicht irgendwann in ihrem Leben eine bedeutende Rolle gespielt hat…“

Derzeit spielen die Mädchen der U11 gegen die männlichen Altersgenossen. Leider gibt es in dieser Altersstufe kein gegnerisches weibliches Team, mit dem sich die junge Auswahl auf Augenhöhe messen kann.

Aus Niederlagen lernt man

Beim Auswärtsspiel gegen die körperlich und spielerisch überlegenen Burschen von schlafraum.at Kärnten zahlen die Ferlacher Mädchen Lehrgeld und müssen mit einem 8:31 die Heimreise ins Rosental antreten.

Aber der leidenschaftliche Einsatz in den gesamten 30 Minuten und die wunderbar erzielten Tore machen die Enttäuschung über die klare Niederlage wett. 

„Das Beste an gutem Nachwuchs: Man kann ihn noch besser machen.“ Heiner Brand (Ehemaliger Deutscher Bundestrainer)

Ziel der von Lisa Ogris und Anna Buchbauer betreuten Mädchen kann nur sein, sich stetig weiterzuentwickeln. Und vielleicht gelingt es dem einen oder anderen Verein in Kärnten, eine Mädchen-Auswahl in dieser Altersstufe aufzustellen. Auch der Kärntner Handballverband ist hier gefordert. 

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